für Küste & (Hoch-)See

Vergleich Sportküsten-, Sportsee- & Sporthochseeschifferschein

Vergleich Küsten & (Hoch-)Seeschein
die FaktenSportküsten-
schifferschein (SKS)
Sportsee-
schifferschein (SSS)
Sporthochsee-
schifferschein (SHS)
gilt für:Yachten mit Antriebsmaschine und unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 Seemeilen Abstand von der Festlandküste).Yachten mit Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern (alle Meere bis 30 Seemeilen und Ost- und Nordsee, Kanal, Bristolkanal, Irische und Schottische See, Mittelmeer und Schwarzes Meer)Yachten mit Motor und unter Segel in der weltweiten Fahrt (alle Meere)
vorgeschrieben zum Führengewerbsmäßig genutzter Sportbooten in den Küstengewässern.

gewerbsmäßig genutzter Sportboote in den küstennahen Seegewässerngewerbsmäßig genutzter Sportboote in der weltweiten Fahrt
Mindestalter16 Jahre16 Jahre18 Jahre
VoraussetzungenBesitz des SBF-See

Nachweis von 300 Seemeilen auf Yachten in Küstengewässern

Besitz des SBF-See

Nachweis von 1000 Seemeilen (nach SBF-See) oder 700 Seemeilen (nach Erwerb SKS) auf Yachten in küstennahen Seegewässern als Wachführer oder dessen Vertreter

davon mindestens 500 Seemeilen vor der theoretischen Prüfung

Besitz Sportseeschifferschein (SSS)

Nachweis von 1000 Seemeilen
auf Yachten im Seebereich (nach Erwerb SSS) als Wachführer

davon mindestens 500 Seemeilen vor der ersten Teilprüfung

Umfang Theorie24 Stunden24 Stunden Inhaber SKS
48 Stunden Inhaber SBF-See
48 Stunden
Umfang Praxismind. 1 Wochemind. 1 Wochenicht erforderlich
Prüfung Theorie2 Teilprüfungen:
– mehrteilige Kartenaufgabe
– Fragebogen

erweiterte Kenntnisse in folgenden Themenbereichen:
– Navigation
– Seemannschaft
– Schifffahrtsrecht
– Wetterkunde

4 Teilprüfungen
– mehrteilige Kartenaufgabe
– Fragebogen

umfangreiche Kenntnisse in folgenden Themenbereichen:
– Navigation,
– Seemannschaft,
– Schifffahrtsrecht
– Wetterkunde.

Die vier Teilprüfungen können unabhängig voneinander abgelegt werden.

4 Teilprüfungen
– mehrteilige Kartenaufage
– Fragebogen

umfangreiche und vertiefte Kenntnisse in folgenden Prüfungsfächern

schriftlich (ggf. mündlich)
– Navigation (u. a. astronomische Navigation)
– Schifffahrtsrecht (u. a. internationales Seerecht)
– Wetterkunde (u. a. tropische Wirbelstürme).

mündlich
– Handhabung von Yachten

praktisch (Teilprüfung Navigation)
– Handhabung eines Sextanten
– Messen eines Vertikalwinkels
– Bestimmung der Indexberichtigung
– Erläuterung von weiteren Fehlermöglichkeiten

Prüfung PraxisPflichtaufgaben
– Rettungsmanöver unter Segel
– Rettungsmanöver mit
Maschinenunterstützung

Manöver mit Antriebsmaschine
– Anlegen mit Antriebsmaschine
– Ablegen mit Antriebsmaschine

Manöver unter Segel
– Wenden oder Halsen/Q-Wende
– Beidrehen/Beiliegen

Sonstige Aufgaben

Seemannschaft/Fertigkeiten
– Sicherheitseinweisung, Notrolle,
– Handhabung Lifebelt und Lifeline,
– Anwenden von Leinen beim An- oder Ablegen (Spring, Vor- und Achterleine, Leine auf Slip)

Wetterkunde
– Ablesen der Wetterinstrumente
– Thermometer und Barometer, Beurteilen der Wetterlage am Ort und zum Zeitpunkt der Prüfung

Navigation
– Bestimmung des Schiffsortes; Absetzen, Bestimmen und Umwandeln von Kursen,
– Arbeiten mit einem Empfänger für ein satellitengestütztes Funknavigationsverfahren, Arbeiten mit dem Steuerkompass oder Handpeilkompass

Motor, elektrische Anlage und Gasanlage
– Kontrolle und Bedienung

Seemannschaft/Manöver
– Mit Antriebsmaschine: Drehen und/oder Aufstoppen auf engem Raum, Vorbereitung der Yacht für das Ein- und Auslaufen, Durchführen eines Ankermanövers
– Unter Segel: Segelsetzen/Segelbergen in Fahrt, Einreffen und/oder Ausreffen in Fahrt, Aufschießer fahren

Rettungsmanöver
– Bootsführung während eines Rettungsmanövers (mit auf den Einzelfall bezogener Begründung der Crew-Einteilung, Wahl des Manövers und Planung der Bergung);

Notfallmanagement
– Organisation und Führung der Crew in einer vorgegebenen Notsituation (Feuer, Wassereinbruch, Krankheit eines oder mehrerer Crewmitglieder, Auflaufen, Not-Schleppen, Ruderbruch, Mastbruch, großer Schaden am Rigg mit auf den Einzelfall bezogener Begründung der einzelnen Maßnahmen)

Handhabung der Yacht
– Bootsführung auf See (mit auf den Einzelfall bezogener Begründung der Crew-Einteilung, Wahl der einzelnen Manöver und Erläuterungen zur Verkehrssituation);

– Bootsführung im Hafen (mit auf den Einzelfall bezogener Begründung der Crew-Einteilung, Wahl der einzelnen Manöver und Erläuterungen zur Verkehrssituation)

Technik an Bord
– Maschine, Gasanlage, Elektrik, Elektronik (Kontrolle, Einsatz, Fehlerquellen, Reparatur)

Navigation

Papierseekarte/Nautische Literatur
– Auswahl, Korrektur, Handhabung,
– Organisation; Bestimmung des Schiffsortes und Überprüfung der Ergebnisse mit einem unabhängigen Navigationsverfahren;
– Fehlerinterpretation etc.

ECS
– Bedienung, Korrektur, Fehlerquellen,
– Routenplanung, Kontrollpeilung etc.

Radar
– Bedienung, Lagebilderstellung,
– Fehlerquellen, Positionsbestimmung,
– Interpretation etc.

Wetterkunde
– Beurteilen der Wetterlage und -entwicklung am Ort und zum Zeitpunkt der Prüfung,
– Ablesen der Wetterinstrumente und Auswerten der Daten

keine